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30.05.2017 – KOOKread mit Doris Anselm, Hendrik Otremba, Damon Taleghani und Martha Rose

Alles Neu macht der Mai: Am 30.5. präsentiert KOOKread in der Fahimi-Bar gleich zwei großartige literarische Debüts. Lakonische Short Stories treffen auf blutige Verfolgungsjagden, dazu gibt es Performances und flirrenden Casio-Folk-Pop. [soundcloud url=“https://api.soundcloud.com/playlists/335150534″ params=“auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false&visual=true“ width=“100%“ height=“450″ iframe=“true“ /]   Doris Anselm liest aus ihrem frisch erschienenen Debüt „Und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus“ (Luchterhand Literaturverlag, 2017). In 16 Kurzgeschichten erzählt die open mike- Preisträgerin aus sehr unterschiedlichen Erzählperspektiven und mit einem genauen Blick für Details über Alltägliches, Skurriles und Abgründiges. Doris Anselm (* 1981) arbeitet als Radioreporterin in Berlin. Wild und film noir-mäßig geht es dagegen im viel beachteten Debütroman von Hendrik Otremba zur Sache. „Über uns der Schaum“ (Verbrecher Verlag, 2017) schildert einen surrealen Trip zwischen Traum und Wirklichkeit. Ein drogensüchtiger Privatdetektiv auf der Suche nach einer verheißungsvollen Stadt weit im Osten, Verfolgungsjagden inklusive. Hendrik Otremba (* 1984) ist Sänger der Postpunk-Band Messer und arbeitet auch als bildender Künstler, Journalist und Dozent. Damon Taleghani ist sound autor und Musiker. Er überlegt sich translinguale Handlungsanweisungen, nimmt Stimmen von Freunden auf, befasst …

15.05.2018: KOOKread – Glänzen für die letzte Runde im Serverland

KOOKread im Mai mit Marie Gamillscheg, Josefine Rieks, Monika Rinck und Walls & Birds Bei KOOKread geht’s am 15. Mai um nichts weniger als um Alles: Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, Untergang und Neuanfang. Und um dieses Internet, von dem alle reden. Dazu gibt es literarische Trinklieder in überhöhter Geschwindigkeit und Dream Pop für Kassetten. Im ACUD, mitten in Mitte. Marie Gamillscheg (*1992 in Graz) erzählt in ihrem Debütroman „Alles was glänzt“ (Luchterhand Literaturverlag 2018) von einem allmählich verschwindenden Dorf, einer Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines rumorenden Bergs, vom Glanz des Untergangs und des Neubeginns. „Zu Recht“, schreibt Britta Schmeis auf Spiegel Online, „gilt Gamillscheg als eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur“. Josefine Rieks (*1988 in Höxter) hat einen Zukunftsroman über die Gegenwart geschrieben: Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind Elektroschrott. Eine Gruppe Jugendlicher hackt sich in diese seltsame Vergangenheit: das Internet. „Serverland“ (Hanser Verlag 2018) ist ein Roman über die vermeintliche Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Monika Rinck (*1969 in Zweibrücken), kookbooks-Autorin der ersten Stunde, ist nicht nur …