Geschichte

Künstler bei KOOK-Veranstaltungen seit 2001 (Auswahl)

 

Literatur: Henning Ahrens, Jörg Albrecht, Melanie Arns, Tamara Bach, Atilla Bartis (Ungarn), Nico Bleutge, Luise Boege, Nora Bossong, Jan Peter Bremer, Angela Carr, Ann Cotten, Stefanie de Velasco, Ulrike Draesner, Rabea Edel,Roman Ehrlich, Elke Erb, Jenny Erpenbeck, Patrick Findeis, Lucy Fricke, Kirsten Fuchs, Mara Genschel, Tina Ilse Gintrowski, Greta Granderath, Kai Grehn, Verena Güntner, Christian Hawkey (USA), Fabian Hischmann, Martina Hefter, Helene Hegemann, Susanne Heinrich, Finn-Ole Heinriich, Thomas Hettche, Tobias Hülswitt, Nina Jäckle, Hendrik Jackson,  Johannes Jansen, Orsolya  Kalász (Ungarn/  Dt.),  Istvan Kemeny (Ungarn), Thomas Klupp, Björn Kuhligk, Tristan Marquardt, Katja Lange-Müller, Alexander Langer, Svenja Leiber,  Jo  Lendle, Sünje  Lewejohann,  Dalibor  Markovic,  Kolja  Mensing,  Clemens Meyer, Alistair Noon (UK/ Dt.), Ulrich Peltzer, Thomas Pletzinger, Steffen Popp, Marion Poschmann, Tilman Rammstedt, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Christiane Rösinger, Ulrike A. Sandig, Christian Schloyer, Jochen Schmidt, Kathrin Schmidt, Sabine  Scho,  Saša  Stanišic,  Ales  Steger (Slowenien), Andreas Stichmann,  Ulf Stolterfoth, Antje Ravic Strubel, Matthew Sweeney (Irland), Anja Utler, Kevin Vennemann, Mikael Vogel, Thomas von Steinaecker, Jan Wagner, Anne Waldman, Charlotte Warsen, Ron Winkler, Uljana Wolf.

Musik: Susie Asado, Britta, David Copenhafer (USA), Crazy for Jane (USA/ Dt.), The Dia-lect (Irland), Jakob  Dobers, Kat Frankie (Australien), Freddy  Fischers Cosmic Rocktime Band, Howard Katz Fireheart (USA/ Dt.), Jens Friebe, Herr Nilsson, In-crowd, Ja, Panik (Österreich), Kokon, Bernadette La Hengst, Wolfgang Müller, My Sister  Grenadine,  Neoangin (aka Jim Avignon), Noël, Masha Qrella, phon°noir, Knarf Rellöm, Salt, Sorry Gilberto, Alex Spencer (USA), Frank Spilker Grupppe, Tarwater

 

Geschichte

 

1998 Gründung als Künstler-für-Künstler-Label.
2000 Aufteilung des Labels in KOOKmusic und KOOKread.
Seit 2001 KOOKread etabliert sich als Forum für qualitativ hochwertige Lesungen mit Musik im Herzen der literarischen Szene Berlins. Die Redaktion – Jan Böttcher, Alexander Gumz, Karla Reimert, Daniela Seel und Uljana Wolf – bringt regelmäßig junge, aufstrebende Literaturtalente gemeinsam mit bereits arrivierten AutorInnen auf die Bühne. Neben PreisträgerInnen etwa des Ingeborg-Bachmann-Preises oder des Open Mike prägen junge Entdeckungen die Lesungen, AutorInnen, die sich gerade erst im Literaturbetrieb zu etablieren beginnen.
Ziel ist es, junge, aufstrebende Literaturtalente gemeinsam mit bereits arrivierten AutorInnen auf der Bühne zu erleben und dabei einen künstlerisch-persönlichen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.
2001 KOOK versammelt in der Berliner Kalkscheune fünf Bands und zwanzig AutorInnen auf zwei Bühnen. Mehr als 500 Gäste kommen. Zum Abend entsteht unter dem Titel „wir müssen bis morgen reichen“ ein CD-Sampler und im gleichen Design eine literarische Anthologie.
2002 KOOK verwandelt das leerstehende Haus Schönhauser Allee 167 c in ein Kunstprojekt. Zweimal vier Wochen (jeweils Januar und Dezember) wird das Haus auf vier Stockwerken mit bildender Kunst vollgestopft. Zur laufenden Ausstellung gibt es allabendlich Text- und Tonperformances, Filmabende, Diskussionen und DJs im Foyer. Beide Male spielen die Künstler an 16 Abenden vor insgesamt mehr als 3000 Gästen.
2003 Die Lesemusikreihe KOOKread findet im Café Zapata des Kunsthauses Tacheles eine erste Heimat.
Daniela Seel gründet, hervorgehend aus dem Labelnetzwerk, den Verlag Kookbooks.
2005 KOOKread zieht um und erfreut sein Publikum jetzt im legendären Kaffee Burger.
2007 KOOK organisiert, unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds, das Festival „LAN – Drei Tage junge Literatur und Musik“ im HAU 2 in Berlin. Zu Pfingsten lesen 18 AutorInnen, es spielen 6 Singersongwriter und 6 Bands auf der großen Bühne und im Foyer am Halleschen Ufer. Insgesamt kommen über 1000 Besucher und sorgen für ein ausverkauftes Haus.
2008 Unterstützt vom Berliner Kultursenas findet in den Sophiensälen der „KOOKsalon“ statt: eine siebenteilige Reihe, bei der Literatur mit Musik gekreuzt wird.
2009 KOOK organisiert zum zweiten Mal „LAN – Drei Tage junge Literatur und Musik“ im HAU 2. Zu Pfingsten lesen erneut 18 AutorInnen, es spielen sechs Singersongwriter und sechs Bands. Gleich der erste Abend ist ausverkauft, die beiden folgenden sehr gut besucht. Insgesamt kommen wieder mehr als 1000 Besucher.
KOOKread wechselt ins Kvartira No. 62.
Ende November veranstaltet KOOK in den Sophiensaelen „re.actions“, eine Lesung mit A.L. Kennedy (UK), Terézia Mora, Robin Robertson (UK) und Jan Wagner. Die beiden deutschsprachigen Autoren schreiben Texte der Briten fort, um, weiter. Diese ‘Reaktionen’ werden zusammen mit den Ausgangstexten bei einer gemeinsamen Lesung vorgestellt. Das Projekt wird unterstützt vom British Council.
2010 Im Februar organisieren Lucy Fricke und Alexander Gumz zusammen mit dem Hamburger Booker Jan Lafazanoglu erstmalig „HAM.LIT“, eine großangelegte Lese- und Musiknacht im Hamburger Uebel & Gefährlich. Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung lesen 18 junge Autor/innen in drei Räumen parallel. Danach gibt es Konzerte mit Gisbert zu Knyphausen und Gustav mit Band. Rund 750 Gäste lasen sich dieses Highlight nicht entgehen.
Im November präsentiert KOOK in den Sophiensälen gemeinsam mit vier Dichter/innen und einem Singer/Songwriter aus Slowenien einen zweisprachigen Lesemarathon mit Konzert.
Im Dezember verbandelt KOOK drei deutschsprachige Autoren mit Produzenten elektronischer Tanzmusik zusammen. „Elektro.lit“ präsentiert im Berghain, Berlin, exklusive Text-Ton-Kooperationen von Monika Rinck und Frank Bretschnieder, Lucy Fricke und Stimming, Jörg Albrecht und Holger Zilske. Das Projekt wird unterstützt vom Senat für kulturelle Angelegenheiten.
2011 Im Sommer präsentiert Kookbooks seine Neuerscheinungen mit einer Lyrik-Musik-Performance. „LEG DAS AB“ bringt mehrstimmige, choreografierte Lesungen mit den Autoren Alexander Gumz, Rick Reuther, Daniela Seel, Matthias Traxler und den Musikern Jan Böttcher und Kat Frankie auf die Bühne. Nach der Premiere im Dock 11 in Berlin finden Aufführungen in Frankfurt am Main und Bochum statt.
Im November 2011 präsentiert KOOK mit „Nach jung offen“ in der Lettrétage, Berlin, ein Panorama jüngster deutschsprachiger Literatur in Einzelbildern. Thomas Pletzinger, Rabea Edel, Ulrike Almut Sandig und Ulf Stolterfoht stellen einige der aktuell vielsprechendsten jungen Autoren vor, von ihnen selbst kuratiert. Dazu bringen sie eigene Texte mit. In Lesung und Gespräch: Paula Fürstenberg, Yevgeniy Breyger, Lena Reinhold und Tristan Marquardt. Das Projekt wird unterstützt vom Senat für kulturelle Angelegenheiten.
2013 Im Rahmen der vom Berliner Senat und von Pro Helvetia geförderten KOOKwalks finden vier spannende Lesungen und Performances im öffentlichen Raum statt, die Aspekte von Tanz, Kiezführung, Schnitzeljagden mit QR-Codes, etc. verbindet. Die Sprechenden Gänge führen durch das Tempelhofer Feld (Simone Kornappel), entlang des Kottbuser Tores (Peter Weber, Lale Yavas), des Gleisdreiecks (Martina Hefter) und querfeldein durch Moabit / Tiergarten (Annika Scheffler, Friederike Kenneweg).
In Zusammenarbeit mit dem Studio Emma Braslavsky eröffnet KOOK eine Sprach- und Literaturforschungswerkstatt für Kinder und Jugendliche.
2014 KOOK wird der eingetragene gemeinnützige Verein KOOK e.V. und vergrößert seine Redaktionen. Ständige Mitglieder sind Peter Dieze, Daniela Seel, Jutta Büchter, Lucy Fricke, Rike Scheffler, Alexander Gumz, Karla Reimert, Katja Zimmermann, Jan Böttcher, Monika Rinck, Eric Schumacher.
Auftakt der neuen Lesereihe KOOK.lyrik@oqbo, die zwei- bis dreimal im Jahr junge Dichtung in den Räumen der Galerie vorstellt. Es lesen Yevgeniy Breyger, Sonja vom Brocke, Georg Leß und die Kuratorin der Reihe Daniela Seel.