31.03.2015 — Paranoide Astronauten im Denkmal. Bresemann, Gugić, Martinowitsch

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Dienstag, 31.3.15
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Tom Bresemann, 1978 in Berlin geboren. Veröffentlichte bisher zwei Gedichtbände und eine Erzählung. Er ist Mitbegründer des Literaturhauses Lettrétage in Berlin-Kreuzberg. Zu seinem aktuellen Gedichtband „arbeiten und wohnen im denkmal“ (luxbooks, 2014) liest man: „Tom Bresemann schreibt abseits der Berliner Großstadtromantik, und damit entsteht eine neue, selten klare Sicht auf die Gegenwart und ihre vielstimmige Hyperaktivität.“ Jawohl.

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, lebt als freie Autorin in Berlin und Wien. Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010/11 Staatsstipendium für Literatur des bm:ukk, 2012 Open Mike Preisträgerin, 2012 Preis der Akademie Graz, 2013 Autorenstipendium der Stadt Wien. Publikationen in Zeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihr Debütroman „Astronauten“ bei C.H Beck.

Viktor Martinowitsch (Foto), 1977 in Belarus geboren, machte als russischsprachiger Autor von sich reden, mit seiner Erzählung „Tabu“ und besonders mit dem Roman „Paranoia”, der in Belarus verboten, aber ins Englische und Deutsche übersetzt wurde. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Seine Räuberpistole „Sphagnum“ stand auf der Longlist für den russischen National Bestseller Prize 2013. „Paranoia“ erschien 2014 auf Deutsch bei Voland & Quist.