Neueste Artikel

28.3.2017 – KOOKread: Nachts ist es leise im Piraten mit Shida Bazyar, Maren Kames, Wolfram Lotz und Oska Wald

KOOKread probt am 28.März in der Fahimi-Bar den Rundumschlag: Texte vom Leben in der iranischen Diaspora, Lyrik, die sich in die Nesseln setzt, dazu die Rede vom unmöglichen Theater. Dazwischen gibt es von Oska Wald punklastigen Lo-Fi-Folk auf die Ohren.

Shida Bazyar liest aus ihrem gefeierten Debüt „Nachts ist es leise in Teheran“ (Kiepenheuer & Witsch), einem vielschichtigen Familienroman über die Folgen der iranischen Revolution. Generationenübergreifend schreibt sie über Flucht, Vertreibung und Neuanfang, Identität und Exil. „Wir meinen stets etwas zu wissen über die Menschen“, sagt Olga Grjasnowa über ihre Kollegin, „doch dann zeigt uns Shida Bazyar brillant, wie viel wir noch zu lernen haben“.

Passend zur Nacht lautet das Motto der Berliner Lyrikerin Maren Kames: „Schlafen kannst du auch morgen noch“. 2013 gewann sie den 21. Open Mike, 2016 debütierte sie mit ihrem bibliophil gestalteten, großformatigen Gedichtband „halb taube halb pfau“ (Secession). „Maren Kames hat ein lang gereiftes, fulminantes Debüt hingelegt“, schreibt Christian Metz in der FAZ. Wolfram Lotz gilt als einer der spannendsten jungen Dramatiker, der immer wieder neu den Nerv der Zeit trifft. In seinen Tohuwabohu-Stücken bringt er Thilo Sarrazin und Josef Ackermann genauso selbstverständlich auf die Bühne wie die Verteidigungsrede eines somalischen Piraten. 2015 wurde er dafür von „Theater heute“ zum Dramatiker des Jahres gewählt. „Drei Stücke“ erschienen 2016 im Fischer-Verlag. Oska Wald ist Comiczeichner und Frontmann der Band Chuckamuck. Er mischt in seiner Songsprache Punk mit Blues und Anti-Folk, rau und Lo-Fi mit ein paar Bier drüber gekippt. Und wenn man sich in Berlin beim Spazierengehen umschaut, hat man immer wieder Gelegenheit, sich von den bunten, expressiven Postern von Oska Wald umhauen zu lassen.

28.3.2017//19.30 Uhr

Fahimi Bar | Skalitzer Straße 133 | 10999 Berlin | http://fahimibar.de

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Mit freundlicher Unterstützung (im Rahmen der spartenübergreifenden Förderung für Projekte ab 2017):

Foto: Wolfram Lotz, Copyright: Carsten Tabel

19.09.2017 — KOOKread: der Rest sind Kiefergewitter

Simone Kornappel (Copyright Annette Lux)

Dienstag, 19.09.17
20:00 Uhr
Fahimi Bar, Skalitzer Str. 133 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Here we go again!

KOOKread im September mit Marion Poschmann, Julia Zange, Simone Kornappel und Rike Scheffler

Erholt zurück aus der Sommerpause, präsentiert KOOKread am 19.9. in der Fahimi-Bar Berliner deutsche Großstadtrealitäten und japanische Selbstmordarten, dazu lyrische Montagekunst und gesungene Loop-Gedichte.

Marion Poschmann liest aus ihrem druckfrischen und für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Die Kieferninseln“ (Suhrkamp, September 2017). Ein emotional labiler Bartforscher reist nach Japan und will sich auf eine Pilgerreise begeben. Dabei stößt er auf das „Complete Manual of Suicide“, in dem elf Selbstmordarten detailliert analysiert werden. Marion Poschmann (* 1969) wurde für ihre Romane und Gedichtbände vielfach ausgezeichnet.

In „Realitätsgewitter“ (Aufbau Verlag, 2016) wirft Julia Zange einen ungeschönten Blick auf die Alltagsrealität einer Twentysomething, die sich durch die Berliner Mode- und Kreativszene treiben lässt, während Donald Trump Wahlkampf betreibt und Terroranschläge Europa erschüttern. Julia Zange (* 1983) schreibt Romane und arbeitet als Redakteurin und Schauspielerin.

Die Gedichte von Simone Kornappel experimentieren oft mit Elementen der visuellen Poesie und erschienen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, zuletzt in „all dies hier, Majestät, ist deins – Lyrik im Anthropozän“ (kookbooks 2016). Simone Kornappel (* 1978) ist Mitherausgeberin der randnummer literaturhefte und leitet Schreibwerkstätten.

Rike Scheffler (* 1985) ist Lyrikerin, Künstlerin und Performerin. Sie verbindet in ihren Arbeiten Sprache, Musik und Performance und entwirft musikalische Interventionen, in denen Wahrnehmungs- und Erlebnisweisen hinterfragt und geöffnet werden. 2014 erschien ihr Lyrikdebüt „der rest ist resonanz“ bei kookbooks.

Moderation: Alexander Gumz

Ort: Fahimi Bar | Skalitzer Straße 133 | 10999 Berlin
http://fahimibar.de/

Eintritt: 7 € / 5 € (ermäßigt)

KOOKread ist ein Projekt von KOOK e.V.

Mit freundlicher Unterstützung (im Rahmen der spartenübergreifenden Förderung für Projekte ab 2017): Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Foto: Simone Kornappel (Copyright Annette Lux)

30.05.2017 – KOOKread mit Doris Anselm, Hendrik Otremba, Damon Taleghani und Martha Rose

Alles Neu macht der Mai: Am 30.5. präsentiert KOOKread in der Fahimi-Bar gleich zwei großartige literarische Debüts. Lakonische Short Stories treffen auf blutige Verfolgungsjagden, dazu gibt es Performances und flirrenden Casio-Folk-Pop.

 

Doris Anselm liest aus ihrem frisch erschienenen Debüt „Und in dem Moment holt meine Liebe zum Gegenschlag aus“ (Luchterhand Literaturverlag, 2017). In 16 Kurzgeschichten erzählt die open mike- Preisträgerin aus sehr unterschiedlichen Erzählperspektiven und mit einem genauen Blick für Details über Alltägliches, Skurriles und Abgründiges. Doris Anselm (* 1981) arbeitet als Radioreporterin in Berlin.

Wild und film noir-mäßig geht es dagegen im viel beachteten Debütroman von Hendrik Otremba zur Sache. „Über uns der Schaum“ (Verbrecher Verlag, 2017) schildert einen surrealen Trip zwischen Traum und Wirklichkeit. Ein drogensüchtiger Privatdetektiv auf der Suche nach einer verheißungsvollen Stadt weit im Osten, Verfolgungsjagden inklusive. Hendrik Otremba (* 1984) ist Sänger der Postpunk-Band Messer und arbeitet auch als bildender Künstler, Journalist und Dozent.

Damon Taleghani ist sound autor und Musiker. Er überlegt sich translinguale Handlungsanweisungen, nimmt Stimmen von Freunden auf, befasst sich mit schwerfälligem Pop, language politics und dem Schreiben jenseits des Reißbretts. , Sein Ziel ist dabei, künstlerische Dringlichkeit auf Bühnen, in Ausstellungen und Texte zu übertragen. Seit 2015 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Einen ganz eigenen Zauber entfaltet Martha Rose auf ihrem Debüt-Album „Spit“ (Treibender Teppich Records 2016): Casio Pop meets British Folk, und das Ganze garniert mit viel hymnischen und melodiösem Pop-Appeal. 9 Songs, die sich extrem vertraut anhören und die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Ort: Fahimi Bar
 | Skalitzer Straße 133 | 10999 Berlin
 | http://fahimibar.de

Eintritt: 7 € / 5 € (ermäßigt)

Mit freundlicher Unterstützung (im Rahmen der spartenübergreifenden Förderung für Projekte ab 2017): Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

 

25.04.2017 – KOOKread mit Susie Asado, Hendrik Jackson, Kenah Cusanit und Nazis & Goldmund

Bei KOOKread am 25. April in der Fahimi-Bar kommt zusammen, was zusammen gehört: Lyrik und Politik, Geschichte und Geschichten. Attacken gegen Rechts begegnen weltgeschichtlichen Miniaturen, aber auch dem Licht der Prophezeiungen. Musikalische Stories erzählt Susie Asado, eine der literarischsten Songwriterinnen Berlins.

Mit Verve und viel Wut im Bauch schreibt das „vielköpfige Monstrum“ Nazis & Goldmund, ein deutsch-österreichisches Autorenkollektiv, gegen die empörungswütige, patriarchale Beschleunigungsmaschinerie an. Die Hidden Agenda der Europäischen Rechten und deren Erzähl- und Interventionsstrategien werden thematisiert, auseinander genommen und auch mal verhauen. Bei KOOKread präsentieren sie ein literarisches Live-Update zur deutschsprachigen Geschichte. Mit u.a. Gerhild Steinbuch und Thomas Köck.

Ein poetologisches Monstrum ganz eigener Art ist Hendrik Jackson. Sein mittlerweile sechstes Buch sein gelassen (kookbooks 2016) ist die Verarbeitung des Suizids einer Geliebten, vermischt mit Rundumschlägen gegen ökonomische und technologische Zwangsstrukturen. Ein großer Wurf über Schuld und Sühne, geschrieben als Dichtung, als Trostbuch, als Akt der Selbstbefreiung.

In ihrem zweiten Band Chronographe Chorologien I (hochroth Berlin, 2017) spannt die Lyrikerin Kenah Cusanit einen zeitgeschichtlichen Bogen von 65 Millionen Jahren Menschheitsgeschichte: Eine polyphone Geschichte von Ein- und Auswanderungen, von Flüchtlingswellen, ein faszinierendes poetisches Unterfangen, komprimiert auf 36 Seiten.

Mit einer Tintenlumpenhand schreibt Susie Asado ihre Songs. Der Verweis auf Gertrude Stein ist Programm und Irreführung zugleich. Susie Asado versteht sich – an der Nahtstelle von Performance und Literatur operierend – immer auch als Geschichtenerzählerin. Ihr aktuelles Album State of Undress ist 2015 bei pop-record erschienen.

Ort: Fahimi Bar
Skalitzer Straße 133, 10999 Berlin
http://fahimibar.de

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Mit freundlicher Unterstützung (im Rahmen der spartenübergreifenden Förderung für Projekte ab 2017):

21.2.2017 – KOOKread: Anstelle einer Unterwerfung, ohne Engel, mit Jan Brandt, Emma Braslavsky , Mara-Daria Cojocaru und Herr Nilsson

KOOKread startet das literarische Jahr am 21. Februar in der Fahimi Bar mit Dystopien & Apokalypse, ohne Engel, dafür mit großer Hoffnung.

 

Jan Brandt wurde für seinen epischen Debütroman „Gegen die Welt“ für den Deutschen Buchpreis nominiert. Jetzt ist sein drittes Buch erschienen: „Stadt ohne Engel“ (Dumont). Ein kluges, materialreiches und zugleich persönliches Buch mit Geschichten aus Los Angeles, denen man  gerade im Berliner Winter gut zuhören kann. Emma Braslavsky liest aus ihrem aktuellen Roman „Leben ist keine Art, mit einem Tier umzugehen“ (Suhrkamp), eine Dystopie, in der zwei Weltrettungsorganisationen um die globale Vorherrschaft ringen. Die Lyrikerin Mara-Daria Cojocaru erzählt in ihrem gerade erschienenen zweiten Gedichtband „Anstelle einer Unterwerfung“ (Schöffling & Co.) anspielungsreich Geschichten von der bedrohten Schöpfung und den Konflikten zwischen Menschen und Tieren, lyrische Fabeln und Parabeln von der gefährdeten Kreatur.

Vor sagenhaften zwanzig Jahren gründeten zwei junge Herren die Band Herr Nilsson und eroberten mit ihrem schroffen und selbstironischen Textpop die Ohren Berlins. Nach langen Jahren der Funkstille kehrt die Hoffnung zurück. Am 19. Mai wird das Jubiläum in kompletter Bandbesetzung (Ballhaus Berlin) gefeiert. Wer es bis dahin nicht aushalten kann, kommt zu KOOKread, dort öffnet das Urduo Jan Böttcher und Sebastian Windisch schon mal unplugged seine Schwarze Seele.

Ort: Fahimi Bar | Skalitzer Straße 133 | 10999 Berlin | http://fahimibar.de

Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)

Beginn: 19:30 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung (im Rahmen der spartenübergreifenden Förderung für Projekte ab 2017): Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Pressekontakt: Jutta Büchter, buechter@kookverein.de

(Foto: Copyright Stefan Klüter)

19.04.2016 — KOOKread: Böttcher, Hacker, Reuther

(c) Jan Böttcher

(c) Jan Böttcher

Dienstag, 19.04.16
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

 

Der April bei KOOKread: Katharina Hacker bringt uns ganz Frisches von ihrem Schreibtisch ins Kvartira, Jan Böttcher seinen neuen Roman »Y« und Rick Reuther, ja, da lassen wir uns wie immer gern überraschen. Und ihr hoffentlich auch.

Jan Böttcher, 1973 in Lüneburg geboren, war zunächst als Songtexter und Sänger auf diversen CDs mit der Berliner Band Herr Nilsson zu hören. Seit 2003 hat er vier Romane veröffentlicht. Mit »Nachglühen« gewann er den Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, sein Roman »Das Lied vom Tun und Lassen« stand an der Spitze der SWR-Bestenliste. 2016 veröffentlichte er im Aufbau Verlag seinen neuesten Roman »Y«. Jan Böttcher lebt in Berlin.

www.ypsilon-roman.de
www.janboettcher.com.
https://vimeo.com/150199979

Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit ›Tel Aviv. Eine Stadterzählung‹, es folgten der Erzählungsband ›Morpheus oder Der Schnabelschuh‹ und die Romane ›Der Bademeister‹ und ›Eine Art Liebe‹. Für ›Die Habenichtse‹ erhielt Katharina Hacker 2006 den Deutschen Buchpreis. Zu ihren Werken zählen weiterhin der Gedichtband ›Überlandleitung‹ sowie die Romane ›Alix, Anton und die anderen‹ und ›Die Erdbeeren von Antons Mutter‹. Zuletzt erschien ›Eine Dorfgeschichte‹. Ihr aktueller Roman ›Spik‹ erschien 2015 bei S. Fischer.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/skip-von-katharina-hacker-sinnsuche-im-uebersinnlichen-a-1048783.html

rick reuther, *1993, hat auf st.pauli reimen gelernt. dann hat er sich in irgendeinem späti verknallt. inzwischen studiert er sprachkunst an der angewandten/wien und arbeitet daneben als übersetzer, lehrer und fluchthelfer. seine texte findet man u.a. im block-magazine, metamorphosen, mosaik, edit & psi vino (prag). er produziert performances, videos, so etwas wie research & landschaftskunst. rick isst gerne seitanschnitzel mit pilzen & pommes & braucht endlich mal eine vernuenftige website.

for now you can follow him @ twitter.com/spritzerbitte

22.03.2016 — KOOKread: Wuchern mit Lem und Rucksackkometen. Etgeton, Holland, Niskate

(c) Niklas L. Niskate

(c) Niklas L. Niskate

Dienstag, 22.03.16
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Und weiter geht´s mit KOOKread im März. Kommt alle vorbei, Ihr herzlich Eingeladenen!

Es gibt wie gewohnt großartige Literatur, feine Gespräche und russisch-berlinische Gastfreundschaft im Kvartira 62.

Stefan Etgeton liest aus seinem furiosen, wilden und lustigen Roadmovie-Roman „Rucksackkometen“. Frische Lyrik dazu von Tim Holland und Niklas L. Niskate.

Stefan Ferdinand Etgeton, 1988 im westfälischen Bergbaustädtchen Mettingen geboren, studierte Volkswirtschaftslehre in Köln, Warschau, Utrecht und Berlin. Gegenwärtig promoviert er in Berlin über Sozialpolitik und den Arbeitsmarkt. Beim MDR-Literaturwettbewerb 2014 erhielt er den Jury- und den Publikumspreis. „Rucksackkometen“ (CH Beck) ist sein erster Roman.

Tim Holland, wurde 1987 in Tübingen geboren. Nach Ausbildung zum Buchhändler studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Texte von ihm erschienen in Zeitschriften und Anthologien, waren in Ausstellungen zu sehen und im Rundfunk zu hören. 2013 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2016 erschien sein Gedichtband „Vom Wuchern“ im Gutleut Verlag.

Niklas L. Niskate, geboren 1981 in Halle (Saale), wuchs in Bern, Nordrhein- Westfalen und Berlin auf. Er lebt durch Zufall im Moment als Lyrik schreibendes Kaninchen in Oberösterreich. Studium der Untergrundarchitektur, Projektionsfelderwirtschaft und des Tunnelbaus. Veröffentlichungen zuletzt in Lyrik von Jetzt 3 und Ostragehege #78. Startstipendium für Literatur des österreichischen Bundeskanzleramts 2014. Sein Lyrikdebüt legte er mit „Privatnachrichten an Lem“ 2015 in der parasitenpresse, Köln, vor.

23.02.2016 — KOOKread: Leuchtende Wurzeln, endlose Stadt. Lenze, Reich, Warzecha

12473620_1227391057286211_7688942045854762152_o

Dienstag, 23.02.16
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

KOOKread geht 2016 in die 2. Runde. Und Ihr seid alle herzlich eingeladen zum Vorbeikommen und Mithören! Es gibt wieder sehr gute Literatur, Gespräche und russische Gastfreundschaft im Kvartira 62.

Ulla Lenze (Foto) liest aus ihrem mittlerweile vierten Roman „Die endlose Stadt“, Stephan Reich aus seinem extrem frischen Romandebüt „Wenn´s brennt“ und Saskia Warzecha komplettiert den Abend mit neuer Lyrik.

Ulla Lenze wurde 1973 in Mönchengladbach geboren und lebt in Berlin. Ihr Debütroman „Schwester und Bruder“ wurde u.a. mit dem Ernst-Willner-Preis beim Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb und dem Jürgen Ponto Preis für das beste Romandebüt 2003 ausgezeichnet. 2008 erschien „Archanu“ im Ammann Verlag. Der Roman „Der kleine Rest des Todes“ erschien 2012 in der Frankfurter Verlagsanstalt und stand auf Platz 5 der SWR-Bestenliste. Im Februar 2015 erschien Ulla Lenzes vierter Roman, „Die endlose Stadt“, in der Frankfurter Verlagsanstalt.

Stephan Reich, 1984 geboren, lebt in Berlin. Er studierte Germanistik, Anglistik und Soziologie in Münster und arbeitet als Redakteur beim grandiosen Fußballmagazin 11FREUNDE. Beim 18. und 21. open mike der Literaturwerkstatt Berlin war er unter den Finalisten. Im Frühjahr 2014 erschien sein Lyrik-Debüt „Everest“ im Verlagshaus Berlin. „Wenn’s brennt“ (DVA 2016) ist sein erster Roman.

Saskia Warzecha, geboren 1987 in Peine, studierte Computerlinguistik in Potsdam, anschließend ein Jahr am Sprachkunstinstitut in Wien, seit 2014 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Herausgeberin der Anthologie „Tippgemeinschaft“ 2016 sowie der im poetenladen Verlag erscheinenden Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“. Saskia Warzecha lebt in Berlin.

19.01.2016 — KOOKread: Milchwuchtordnung, bodentiefe Fenster. Stelling, Meyer, Trebing

12471456_1213335038691813_6098913600451166998_o

Dienstag, 19.01.16
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

KOOKread is back. Nach etwas längerer Pause starten wir 2016 neu durch. Kommt vorbei und lauscht. Es gibt wieder gute Literatur, tolle Gespräche und viel russisches Ambiente.

Neben Anke Stelling (Foto) mit ihrem fabulösen, preisgekrönten Roman Bodentiefe Fenster lesen der Lyriker Titus Meyer und die Prosaautorin Saskia Trebing.

Titus Meyer, geboren 1986 in Berlin. Studium der Germanistik und Skandinavistik in Greifswald. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien wie außer.dem, randnummer, hochroth, Risse, Lyrik von Jetzt 3. 2015 erschien sein Band „Meiner Buchstabeneuter Milchwuchtordnung“ bei Reinecke & Voß. Titus Meyer lebt in Berlin.

Anke Stelling, 1971 in Ulm geboren, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2004 wurde ihr gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasster Roman »Gisela« und die Erzählung »Glückliche Fügung« verfilmt. Weitere Veröffentlichungen: »Nimm mich mit« (2002, gemeinsam mit Robby Dannenberg), »Glückliche Fügung« (2004) und »Horchen« (2010). Mit ihrem Roman „Bodentiefe Fenster“ (Verbrechjer Verlag) wurde Anke Stelling für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert.

Saskia Trebing, 1987 geboren, arbeitete als Redakteurin der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen in Kassel. Seit 2010 lebt sie in Berlin. Für ihr Studium der Literatur- und Kunstwissenschaft liest sie hauptberuflich Bücher in überfüllten Regionalzügen. Nebenbei arbeitet sie als Kunstvermittlerin und betreibt zusammen mit Tilman Winterling die Kurzgeschichten-Plattform www.54stories.de. Ihre eigenen Texte sind in Anthologien und Literaturzeitschriften erschienenen. 2014 belegte sie den 2. Platz beim Literaturpreis Prenzlauer Berg.

07.-09.08.2015 — WORTGARTEN – Sommerfest der Literatur und Musik in der Uckermark

wortgarten 59-61_Seite_2Ein Sommerwochenende mit Literatur und Musik in der Uckermark: Vom 7.- 9. August 2015 findet erstmalig das Festival Wortgarten in Fürstenwerder und auf dem Gutshof Bülowssiege in der Uckermark statt.

Mit Lesungen von Ines Baumgartl, Oliver Bottini, Jan Peter Bremer, Pauline de Bok, Kirsten Fuchs, Annett Gröschner, Finn-Ole Heinrich, Georg Klein, Karen Köhler, Karsten Krampitz, Katja Lange-Müller, Tilman Rammstedt, Karla Reimert, Eva Muszynski & Karsten Teich, Kathrin Schmidt, Tom Schulz, Ingo Schulze, Daniela Seel, Saša Stanišić und Jan Wagner.

Performance von Dirk Laucke. Musik von Jan Böttcher, Cathrin Pfeifer, Masha Qrella und Band

Wortgarten bringt Literatur und Musik mit Landschaft, Geschichte und Kultur der Uckermark zusammen und schafft Raum für außergewöhnliche Begegnungen mit Kunst und Künstlern.

Mehr als 20 renommierte AutorInnen und MusikerInnen kommen in die Uckermark, in das Dorf Fürstenwerder, das Saša Stanišić mit seinem aktuellen Roman „Vor dem Fest“ zum „literarischen Hot Spot“ machte, so die Kritikerin Verena Auffermann. Dort und auf dem Gutshof Bülowssiege werden Literatur und Musik in harmonischer Einbettung in Landschaft und Architektur präsentiert – im Obstgarten, in der Scheune, im ehemaligen Schafstall.

Das Publikum kann Lesungen und Konzerten lauschen, literarische Spaziergänge durch Fürstenwerder und Umgebung unternehmen und gemeinsam mit den Künstlern im Garten des Gutshofs beim Essen ins Gespräch kommen.

Wortgarten ist ein Projekt von KOOK e.V. in Zusammenarbeit mit Bülowssiege – Ein Gutshof der deutschen Romantik e.V. und dem Buchladen Fürstenwerder. Kuratiert und organisiert von Alexander Gumz, Lucy Fricke und Jutta Büchter. Grafik: Andreas Töpfer. Website: Peter Dietze.

Gefördert durch den Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes, die Rudolf-August Oetker-Stiftung und den Landkreis Uckermark. Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Uckermark.

Präsentiert von radioeins (rbb) und taz. die tageszeitung.

FREITAG, 7.8.2015
Atelier Wiebke Steinmetz (Hof und Scheune)
Ernst-Thälmann-Straße 12
Fürstenwerder
17291 Nordwestuckermark

SAMSTAG, 8.8.2015 und SONNTAG, 9.8.2015
Gut Bülowssiege
Am Dammsee 1
17291 Nordwestuckermark

Eintritt: Tagesticket 10€, ermäßigt 6€
Festivalticket 18€, ermäßigt 12 €

Mehr Infos unter www.wortgarten.de

26.05.2015 — Projekt 60: Alles ist Lichtveränderung. Wolf, Schulz, Severin.

11010297_1035521776473141_5568392771879802425_n

Dienstag, 26.05.15
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Tom Schulz, 1970 in der Oberlausitz geboren, lebt in Berlin. Schulz veröffentlichte in diversen Zeitschriften und Anthologien, ist auch als Übersetzer internationaler Lyrik und als Herausgeber aktiv, u.a. einer Kneipenbuchreihe im Berliner Taschenbuchverlag. Seit 2008 arbeitet er als Dozent für Kreatives Schreiben und Leiter von Lyrik-Workshops. 2014 erschien, gemeinsam mit Björn Kuhligk, „Wir sind jetzt hier. Neue Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ und 2015 „Lichtveränderung. Gedichte“, beide bei Hanser Berlin. Für seine Gedichte erhielt Schulz zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Kunstpreis Literatur der Lotto-Stiftung Brandenburg 2013 und den Alfred-Gruber-Preis 2014.

http://www.hanser-literaturverlage.de/autor/tom-schulz/

Tillmann Severin, geboren 1985 in Hamburg, studierte in Regensburg, St. Petersburg und München und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er übersetzt Gegenwartslyrik aus dem Russischen, hat als Galerieassistent gearbeitet und Künstlerbüchern veröffentlicht, u.a. „White Architecture“ in Kooperation mit Roland Burkart. Seit 2012 kuratiert er gemeinsam mit Tristan Marquardt die Lesereihe „meine drei lyrischen ichs“ in München. Im Sommer 2013 war er Stipendiat der Grünwald-Stiftung in Osaka/Japan. Zur Zeit arbeitet er an seinem ersten Roman „GO. Projekt 60“.

http://www.poetenladen.de/tillmann-severin.php

Julia Wolf schreibt Prosa und Szenisches für Theater, Radio und Film. Für ihre Arbeit hat sie verschiedene Stipendien und Auszeichnungen erhalten, u.a. vom Literarischen Colloquium Berlin, dem Hessischen Literaturrat und der Filmförderungsanstalt FFA. Ihr Theaterstück „Der Du“ wurde am Düsseldorfer Schauspielhaus uraufgeführt und als Hörspiel für den WDR produziert. Für ihren Debütroman „Alles ist jetzt“ (Frankfurter Verlagsanstalt, 2015) erhielt sie den Kunstpreis Literatur 2015 der Brandenburg Lotto GmbH. Julia Wolf lebt in Berlin.

http://www.juliawolf.berlin/allesistjetzt

29.04.2015 — Ich setz mich einfach. This is Permanence. Wie ihr wollt. Mit Mahlke, Kames, Böttcher/Curtis und Songs

10468473_1020558371302815_6124451923354822977_o

Mittwoch, 29.04.15
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Mit Inger-Maria Mahlke und Maren Kames. Jan Böttcher liest seine Übersetzungen der Texte von Joy Division und spielt eigene, neue Songs. Das alles ausnahmesweise an einem Mittwoch. Im schönen Kvartira in Kreuzberg.

Jan Böttcher 1973 in Lüneburg geboren. Seit 1993 in Berlin. KOOK-Mitgründer. Bislang drei Romane und eine Langerzählung. Dazu Texter, Sänger und Gitarrist auf vier CDs mit der Band Herr Nilsson und auf einem Soloalbum. Zuletzt war er u.a. vom Goethe-Institut nach Helsinki eingeladen, als Stadtblogger. Böttcher liebt Bühnenauftritte als Lesekonzerte, um zwischen den Genres zu wechseln. Genau das wird er bei KOOKread mal wieder tun: Er liest seine Übersetzungen der Songtexte von Ian Curtis, Sänger der legendären Band Joy Division, die Ende März in „So This Is Permanence“ (Rowohlt Verlag) erschienen. Dazu spielt er einen Zyklus ganz neuer eigener Songs.

Maren Kames, geboren 1984 in Überlingen am Bodensee, studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft, außerdem Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Tübingen, Leipzig und Hildesheim.2013 gewann sie den Jurypreis für Lyrik und den Publikumspreis beim 21. Open Mike. 2014 verbrachte sie im Rahmen des interdisziplinären Gargonza Arts Stipendiums ein paar Monate in der Toskana, war Teilnehmerin des 18. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin im Künstlerdorf Schöppingen. Sie lebt als freie Autorin und Ghostwriterin in Berlin. — Profil im Poetenladen

Inger-Maria Mahlke ist in Lübeck aufgewachsen. Studium der Rechtswissenschaften an der FU Berlin. 2009 Autorenwerkstatt des LCB und Preis für Prosa beim 19. Open Mike. 2010 Klaus-Michael Kühne Preis für den ersten Roman „Silberfischchen“. 2012 Ernst-Willner-Preis beim Bachmann Wettbewerb für einen Auszug aus dem Roman „Rechnung Offen“ (veröffentlicht 2013 im Berlin Verlag). 2014 Stipendium des Berliner Senats und Karl-Arnold-Preis der Akademie der Wissenschaften und Künste von NRW. Ihr dritter Roman „Wie ihr wollt“ erschien im März 2015 im Berlin Verlag.

31.03.2015 — Paranoide Astronauten im Denkmal. Bresemann, Gugić, Martinowitsch

11053090_1000780139947305_9167268030688428135_n

Dienstag, 31.3.15
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Tom Bresemann, 1978 in Berlin geboren. Veröffentlichte bisher zwei Gedichtbände und eine Erzählung. Er ist Mitbegründer des Literaturhauses Lettrétage in Berlin-Kreuzberg. Zu seinem aktuellen Gedichtband „arbeiten und wohnen im denkmal“ (luxbooks, 2014) liest man: „Tom Bresemann schreibt abseits der Berliner Großstadtromantik, und damit entsteht eine neue, selten klare Sicht auf die Gegenwart und ihre vielstimmige Hyperaktivität.“ Jawohl.

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, lebt als freie Autorin in Berlin und Wien. Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2010/11 Staatsstipendium für Literatur des bm:ukk, 2012 Open Mike Preisträgerin, 2012 Preis der Akademie Graz, 2013 Autorenstipendium der Stadt Wien. Publikationen in Zeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihr Debütroman „Astronauten“ bei C.H Beck.

Viktor Martinowitsch (Foto), 1977 in Belarus geboren, machte als russischsprachiger Autor von sich reden, mit seiner Erzählung „Tabu“ und besonders mit dem Roman „Paranoia”, der in Belarus verboten, aber ins Englische und Deutsche übersetzt wurde. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanowitsch-Preis. Seine Räuberpistole „Sphagnum“ stand auf der Longlist für den russischen National Bestseller Prize 2013. „Paranoia“ erschien 2014 auf Deutsch bei Voland & Quist.

14.03.2015 — Teil der Bewegung. Lyriknacht an Musik

10991669_10153162576154040_6960483149608724730_o

Samstag, 14.03.2015
20:00 Uhr
Hochschule für Grafik und Buchkunst
Wächterstr. 11, Leipzig
— Veranstaltung auf Facebook

Hier ist sie wieder, die tatsächlich größte und erste Lyriknacht in Leipzig, bei der auch ab und an getanzt wird, spontan durch die Stuhlreihen.

Diesmal mit: Sonja vom Brocke, Carolin Callies, Max Czollek, Thilo Krause, Nadja Küchenmeister, André Rudolph, Anne Seidel, Volker Sielaff, Ulf Stolterfoht.

Musik macht Marlen Pelny.

Kommt vorbei!

24.02.2015 — Auf Tonspur zwischen Affronten. Alisanka, Fricke, Maci

(c) Dagmar Morath
Lucy Fricke by Dagmar Morath

Lucy Fricke by Dagmar Morath

Dienstag, 24.2.15
20:00 Uhr
Kvartira 62, Lübbener Str. 18 (Kreuzberg)
— Veranstaltung auf Facebook

Reisesaison bei KOOKread im Februar. Mit Lucy Fricke folgen wir Frida nach Japan, in Eugenijus Alisankas Gedichten begegnen wir Europa in Litauen und Enis Maci bringt uns mitten ins Theater. Ahoi!

Eugenijus Alisanka, geboren 1960 in Sibirien, lebt heute im litauischen Vilnius. Nach einem Studium der Mathematik arbeitete er am Institut für Kunst und Kultur in Vilnius. Seit 1991 publiziert Alisanka Gedichte, Essays und Übersetzungen. Er war von 1995 bis 2002 Direktor für internationale Beziehungen beim Litauischen Schriftstellerverband, seit 2003 leitet er als Chefredakteur die Literaturzeitschrift „Vilnus Review“. 2006 war Alisanka Gast des DAAD sowie des internationalen Literaturfestivals Berlin. 2011 erschien der Gedichtband „Exemplum“ in deutscher Übersetzung von Claudia Sinnig bei Suhrkamp.

Lucy Fricke wurde 1974 in Hamburg geboren und hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Sie hat die Romane „Durst ist schlimmer als Heimweh“ und „Ich habe Freunde mitgebracht“ veröffentlicht. Im Herbst 2014 erschien im Rowohlt Verlag ihr dritter Roman „Takeshis Haut“, der zu großen Teilen in Japan spielt, wo sie in den Jahren 2011/12 insgesamt fünf Monate lebte. Für ihre Arbeiten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt war sie Writer in Residence an der Universität Iowa/USA und in der Villa Kamogawa/Kyoto des Goethe-Instituts Japan. 2010 hat sie das jährliche Hamburger Literaturfestival HAM.LIT gegründet, das sie seitdem organisiert und kuratiert.

Enis Maci wurde 1993 in Gelsenkirchen geboren. Sie studiert Humanmedizin und Literarisches Schreiben in Leipzig. 2010 erhielt sie den Förderpreis des Literaturbüros Ruhr. Veröffentlichungen in Anthologien, als Nächstes in der Tippgemeinschaft 2015. Szenische Umsetzungen ihrer Texte unter anderem am FFT Düsseldorf, LOFFT und am Studio Я des Maxim Gorki Theater. Ihre Arbeit REISENOTIZEN wird am 26.02. beim 100° Festival in den Sophiensaelen gezeigt.